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Husum sammelt für Frieden und Versöhnung

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge startet Haus- und Straßensammlung mit Unterstützung von Bundeswehr und Jugendfeuerwehr

Von Husums Redaktion
Husum sammelt für Frieden und Versöhnung
Bild zum Beitrag© Husums Redaktion

Die diesjährige Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ist heute in Husum gestartet. Vom 1. November bis zum 1. Dezember 2025 engagieren sich zahlreiche Freiwillige unter dem Motto "Versöhnung über Gräbern - Arbeit für Frieden", um Spenden für die Pflege und den Erhalt von Kriegsgräberstätten sowie die internationale Friedensarbeit zu sammeln.

Prominenter Auftakt in der Husumer Innenstadt

Der offizielle Start der Sammlung wurde traditionell mit einer Prominentensammlung in der Husumer Innenstadt eingeläutet. Vertreter der Bundeswehr, Bürgervorsteher Robert Koch und Bürgermeister Martin Kindl wandten sich direkt an die Bürgerinnen und Bürger, um auf die Bedeutung der Sammlung aufmerksam zu machen und für Unterstützung zu werben.

Mit ihrem Engagement zeigen die Verantwortlichen, wie wichtig die Arbeit des Volksbundes auch heute noch ist – gerade im Hinblick auf den Erhalt von Erinnerungsorten und die Förderung von Versöhnung.

Freiwillige im Einsatz für den guten Zweck

In den kommenden Wochen werden vor allem Soldatinnen und Soldaten der stationierten Bundeswehreinheiten, Mitglieder der Jugendfeuerwehr Ostenfeld sowie zivile Sammlerinnen und Sammler im gesamten Gebiet Nordfriesland unterwegs sein. Ihr Ziel: Möglichst viele Menschen für die Sache zu gewinnen und Spenden zu sammeln, die direkt in die Pflege der Kriegsgräberstätten und die Friedensarbeit des Volksbundes fließen.

Das Engagement der Beteiligten

  • Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr aus Nordfriesland
  • Jugendfeuerwehr Ostenfeld
  • Zivile Sammlerinnen und Sammler aus der Region
  • Zu den namentlich genannten Unterstützern zählen unter anderem:

    • Matz, FlaRak Gruppe 26
    • Oberst Gieseler, Kommodore SpezPiReg 164 "Nordfriesland"
    • Bürgermeister Martin Kindl
    • Bürgervorsteher Robert Koch
    • Oberstleutnant Schulz, Kommandeur Ausbildungszentrum FlaRakG1
    • Jens Augustin, evangelischer Militärpfarrer
    • Hintergrund und Bedeutung der Sammlung

      Die jährliche Sammlung hat eine lange Tradition und ist ein wichtiger Bestandteil der Erinnerungs- und Friedenskultur. Mit den gesammelten Spenden werden nicht nur Gräber gepflegt, sondern auch Projekte gefördert, die der Völkerverständigung und Friedenserziehung dienen.

      Gerade in einer Zeit, in der die Erinnerung an die Folgen von Krieg und Gewalt in der Gesellschaft oft in den Hintergrund zu rücken droht, ist das fortwährende Engagement aller Beteiligten von besonderer Bedeutung.

      Die Bürgerinnen und Bürger in Husum und Umgebung sind aufgerufen, die gemeinnützige Initiative tatkräftig zu unterstützen und so einen Beitrag zur Bewahrung des Gedenkens sowie zur Förderung des Friedens zu leisten.

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