Startschuss am Dockkoog: Husum baut um
Neuer Badesteg, barrierefreie Rampe und DLRG-Anleger entstehen im ersten Abschnitt – der Badebetrieb bleibt im Sommer eingeschränkt möglich.


Am Husumer Dockkoog ist mit einem feierlichen Spatenstich der offizielle Start für die Bauarbeiten erfolgt. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung sowie beteiligten Planungsbüros, Institutionen und Unternehmen kamen zusammen, um den Beginn eines lang vorbereiteten Projekts zu markieren. Nach einer intensiven Planungszeit geht die Weiterentwicklung des Areals damit in die nächste Phase über.
Erster Bauabschnitt mit klaren Schwerpunkten
Im ersten Abschnitt stehen mehrere Maßnahmen im Mittelpunkt. Dazu gehören der Bau eines neuen Badestegs, einer barrierefreien Rampe und eines Anlegers für die DLRG. Ergänzt wird dies durch die Sanierung des bestehenden Deckwerks.
Die Arbeiten sollen den Bereich funktional weiterentwickeln und zugleich die Nutzung des Areals strukturieren. Damit wird ein Teil des Dockkoogs baulich neu geordnet, während zentrale Angebote weiterhin erhalten bleiben.
Weitere Maßnahmen ab 2027
Im zweiten Bauabschnitt, der für 2027 vorgesehen ist, folgen weitere Veränderungen. Geplant sind neue Wegeführungen, eine zeitgemäß gestaltete Promenade sowie neue Aufenthaltsflächen. Hinzu kommen neu strukturierte Spiel-, Sport- und Liegebereiche.
Der Spielplatz bleibt bis dahin geöffnet und steht in diesem Jahr wie gewohnt zur Verfügung. Damit bleibt ein wichtiger Bereich für Familien und Besucherinnen und Besucher zunächst weiter nutzbar.
Nutzung während der Bauphase weiterhin möglich
Auch während der Bauarbeiten soll der Dockkoog im Sommer ein Ort zum Verweilen bleiben. Der Badebetrieb kann dank erteilter Genehmigungen in eingeschränkter Form und unter Aufsicht der DLRG stattfinden.
Zudem stehen rund 60 Strandkörbe zur Vermietung bereit. Sie ergänzen das Angebot auf der grünen Wiese. Auch die gastronomische Versorgung ist gesichert: Die WunderBar nimmt den Tagesbetrieb auf und versorgt Besucherinnen und Besucher mit Speisen und Getränken.
Damit bleibt der Dockkoog trotz der laufenden Arbeiten in der warmen Jahreszeit nutzbar. Die Mitteilung betont ausdrücklich, dass der Ort während der Bauphase erhalten bleibt und weiter besucht werden kann.
Dank für jahrelange Vorbereitung
Bürgermeister Martin Kindl begrüßte den Baustart und sprach von einem wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung des Dockkoogs. Zugleich hob er hervor, dass es wichtig sei, den Menschen auch in dieser Phase weiterhin die Nutzung des Ortes zu ermöglichen.
Er dankte zudem den städtischen Mitarbeitenden des Bauamtes, den politischen Gremien für die jahrelange Mitarbeit, dem Land Schleswig-Holstein für die finanzielle Unterstützung sowie LKN und der DLRG für das konstruktive Miteinander. Auch allen weiteren Beteiligten sprach er seinen Dank aus.
Langer Weg bis zum Spatenstich
Mit dem nun erfolgten Baustart wird ein Projekt nach langer Vorbereitung Realität. Bereits 2011 hatte das Stadtverordnetenkollegium den Beschluss dazu gefasst. Ein Baustart war ursprünglich für 2017 vorgesehen.
Vor diesem Hintergrund betonte der Bürgermeister, dass es ein besonderer Tag für Husum sei, auf den man sehr lange gewartet habe. Die Formulierung unterstreicht die lange Vorgeschichte des Vorhabens und die Bedeutung des aktuellen Schritts.
Zeitrahmen der Bauarbeiten
Die Arbeiten des ersten Abschnitts werden vom 15. April bis 30. September 2026 ausgeführt. Der zweite Abschnitt beginnt am 15. April und endet im September 2027.
Damit ist der zeitliche Rahmen für die nächsten Schritte gesetzt. Das Projekt am Dockkoog entwickelt sich nun in mehreren Etappen weiter, während zentrale Nutzungen vorerst bestehen bleiben.
Einordnung des Projekts
Der Spatenstich markiert nicht nur den Auftakt für konkrete Bauarbeiten, sondern auch den Übergang von der Planung in die Umsetzung. Für den Dockkoog bedeutet das eine sichtbare Veränderung, die in zwei Bauabschnitten organisiert ist und den Bereich langfristig weiterentwickeln soll.
Dass zugleich Badebetrieb, Strandkörbe und Gastronomie weiterhin verfügbar bleiben, zeigt den Anspruch, Baufortschritt und Nutzung miteinander zu verbinden. Für den Sommer bleibt der Ort damit trotz der Baustelle ein Anziehungspunkt.
BU: (von links) Dr. Barbara Ganter, Bauausschuss, Thomas Borowski, Bürgermeister Martin Kindl, Doris Lorenzen, stellvertretende Bauamtsleitung, Jörn Zimmermann, Vorsitzender des Ausschusses für Tourismus und Wirtschaft.
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