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ARD würdigt Udo Lindenberg mit neuer Doku

Zum 80. Geburtstag zeigt der Sender einen 90-minütigen Film über Leben, Karriere und Haltung des Musikers – mit prominenten Weggefährten und ab 10. Mai in der Mediathek.

Von Redaktion

Anlässlich des 80. Geburtstags von Udo Lindenberg stellt die ARD eine 90-minütige exklusive Dokumentation über den Musiker, seine Karriere und sein Leben abseits der Bühne vor. Der Film zeichnet das Porträt eines Künstlers nach, der Generationen in Ost und West geprägt hat und bis heute als Stimme für Freiheit wahrgenommen wird.

Dokumentation zum Geburtstag von Udo Lindenberg

Die Doku ist ab 10. Mai in der ARD Mediathek abrufbar. Im Ersten wird sie am Montag, 18. Mai, um 20:15 Uhr gezeigt. Anlass ist der 80. Geburtstag von Udo Lindenberg am 17. Mai.

Im Mittelpunkt steht ein Künstlerleben, das sich nicht auf Musik beschränkt hat. Der Film blickt auf seltene Archivaufnahmen, Gespräche mit prominenten Wegbegleitern und persönliche Erinnerungen zurück. Daraus entsteht ein vielschichtiges Bild eines Musikers, der über Jahrzehnte hinweg immer wieder neue Wege gesucht hat.

Stationen eines ungewöhnlichen Künstlerlebens

Die Erzählung beginnt bei den Anfängen in Gronau und führt über eine prägende Kindheit und Jugend zu einem Künstler, der sich bis heute klar positioniert. Der Ausgangspunkt des Films ist das Hotel Atlantic in Hamburg, das als Lebens- und Arbeitsort von Udo Lindenberg gilt. Dort werden Erfolge, Krisen und künstlerische Neuanfänge in den Blick genommen.

Die Dokumentation zeigt Lindenberg als unbequem, laut und politisch. Sie ordnet ihn als Musiker ein, der deutschsprachige Rockmusik entscheidend geprägt und früh politische Themen in seine Lieder aufgenommen hat.

Prominente Stimmen und persönliche Erinnerungen

Neben Udo Lindenberg selbst kommen zahlreiche prominente Stimmen zu Wort. Genannt werden unter anderem:

  • Bill Kaulitz
  • Tom Kaulitz
  • Apache 207
  • Maria Furtwängler
  • Inga Humpe
  • Ulla Meinecke
  • Anna Loos
  • Josef Liefers
  • Jan Delay
  • Benjamin von Stuckrad-Barre
  • Auch Weggefährten aus Gronauer Kindertagen schildern ihre Sicht auf den Künstler. Diese persönlichen Einblicke werden durch Hinweise auf Freundschaften ergänzt, die bis heute bestehen.

    Haltung, Sprache und Wirkung

    Im Zentrum der Doku steht nicht nur die Karriere mit ihren Höhepunkten und Tiefpunkten, sondern vor allem auch Lindenbergs Haltung. Er griff mit seiner Sprache Themen auf, die viele bewegten: Krieg und Frieden, Ausgrenzung, Toleranz und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Genau darin, so die Darstellung der Produktion, liegt ein wesentlicher Teil seiner anhaltenden Strahlkraft.

    Der Film beschreibt Udo Lindenberg als Künstler, der sich musikalisch immer wieder neu erfand. Seine Songs begleiten Generationen, Kunstfigur und Person sind über Jahrzehnte zu einer unverwechselbaren Legende verschmolzen.

    Produktion und Hintergrund

    Autorin der Dokumentation ist Cornelia Quast. Produziert wurde der Film von Doclights im Auftrag des NDR und des WDR.

    Ergänzend zur Fernsehdokumentation wird auch der Podcast „Leben an der Grenze“ erwähnt. Die sechs Folgen sind ab 6. Mai bei Sounds abrufbar. Verantwortlich ist Moritz Cassalette als Host in Zusammenarbeit mit Christina Hollstein in der Redaktion.

    Weiterführende Informationen

    Ein ausführliches Pressedossier steht ab sofort im Presseservice zur Verfügung.

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