Sprache wählen

Ahrensburg packt’s an: Klimaworkshop bringt Ideen auf den Tisch

LocalZero-Initiative startet mit Bürgern Projekte für Energie, Mobilität und Stadtbegrünung

Ahrensburg packt’s an: Klimaworkshop bringt Ideen auf den Tisch
Bild zum Beitrag© Redaktion AhrensburgBild 1 von 2

Der Klimaworkshop am 15. Mai in der Stadtbücherei Ahrensburg hat zahlreiche engagierte Bürgerinnen und Bürger angezogen. Unter Federführung des städtischen Klimaschutzmanagements und mit Unterstützung des Netzwerks LocalZero wurden innovative Ideen für lokales Engagement im Bereich Klimaschutz entwickelt. Die Veranstaltung war Teil der Reihe "Klimadialog" und verdeutlichte das wachsende Interesse der Bevölkerung an konkreten, nachhaltigen Lösungen.

Engagement und Austausch: Der Workshop im Überblick

Insgesamt 16 Teilnehmende aus der Umgebung Ahrensburgs kamen zusammen, um sich aktiv am Klimaschutz zu beteiligen. Der Workshop wurde von der Klimaschutzmanagerin der Stadt geleitet und durch ehrenamtliche Initiativen unterstützt. Petra Rogge, im Auftrag der Stadt Ahrensburg, betonte die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements: „Wir wollen denen, die Bewegung in das Thema bringen möchten, eine Plattform bieten, um eigene, praktikable Aktionen im eigenen Umfeld zu entwickeln und sich zu vernetzen. Denn ehrenamtliches Engagement ist viel wirkungsvoller – und macht auch Spaß.“

Besonderen Input gab die Initiative BargteheideZero, die durch ihre Erfolge aufzeigte, wie lokale Klimaschutzmaßnahmen unabhängig von politischer Zugehörigkeit entwickelt und umgesetzt werden können.

Arbeitsgruppen und Projektideen

Die Teilnehmenden haben sich in vier Themengruppen organisiert, die sich auf Strom, Wärme, Mobilität sowie Öffentlichkeitsarbeit fokussierten. Im Verlauf des Workshops entstanden verschiedene Projektideen, die das Potenzial haben, die Stadt und ihre Nachbarschaften klimafreundlicher zu gestalten.

  • Nachbarschaftliche Energiepartys: Einladende Veranstaltungen, bei denen Bewohnerinnen und Eigentümer ihre Erfahrungen zu Photovoltaik, Wärmepumpen und Sanierungen teilen – ideal, um den Einstieg für weitere Nachbarschaften zu erleichtern.

  • Mobilität: Initiativen zur Verbesserung für Fußgänger und Radfahrer, besonders in der Hamburger Straße. Ein zukünftiger Austausch zwischen Verwaltung und Lokalpolitik ist geplant.

  • Klimafreundliche Informationsangebote: Die Entwicklung von Infoabenden und Podcasts, die über den ökologischen Fußabdruck digitaler Mediennutzung informieren, beispielsweise bei Streaming- oder KI-Anwendungen.

  • Natur im Zentrum: Der Einsatz mobiler Pflanzkübel mit insektenfreundlichen Pflanzen soll der Versiegelung des Stadtkerns entgegenwirken.

    Fortsetzung und neue Teamstruktur

    Nach dem produktiven Austausch wurden Kontaktdaten der Teilnehmenden gesammelt und weitere Treffen festgelegt. Aus dem Kreis entstand die Initiative „LocalZero Ahrensburg“, deren zukünftige Form noch offen ist. Stefanie Kubitza erklärte dazu: „Ob es eine feste Gruppe geben wird, entscheidet die Runde selbst. Wichtig ist, dass etwas ins Rollen kommt – mit oder ohne offiziellen Namen.“

    Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, sich einer Aktionsgruppe anschließen oder eigene Ideen zum Klimaschutz einbringen möchte, kann sich an Ulrike Lenz wenden.

    Das Netzwerk hinter der Initiative: LocalZero

    LocalZero ist eingebettet in das deutschlandweite Dachnetzwerk GermanZero. Während GermanZero vor allem auf eine ausreichende Finanzierung der Klimamaßnahmen durch die Bundespolitik drängt, engagiert sich LocalZero direkt vor Ort. In mehr als 90 Kommunen bieten ehrenamtliche LocalZero-Teams Hilfestellung, um individuelle Wege zur lokalen Klimaneutralität zu finden.

    Das lokale Engagement ist dabei ein wichtiger Bestandteil, um die Klimaziele praxisnah und angepasst an die jeweiligen Bedürfnisse der Städte und Gemeinden umzusetzen.

    Resonanz und Ausblick

    Die große Resonanz auf den Workshop zeigt, dass das Interesse an kreativen Lösungen für den Klimaschutz in Ahrensburg weiter wächst. Die entwickelten Projekte haben das Potenzial, nachhaltige Veränderungen anzustoßen.

    Kontaktmöglichkeiten und weitere Informationen

    Die Stadt Ahrensburg steht für Rückfragen zur Verfügung. Besonders während der angegebenen Öffnungszeiten können sich Interessierte informieren.

    • Stadt Ahrensburg, Der Bürgermeister, Stabsstelle Feuerwehr / Presse, Zimmer 030, Manfred-Samusch-Straße 5, 22926 Ahrensburg
    • Öffnungszeiten: Mo., Di., Mi., Fr. 08:00 – 12:00 Uhr, Do. 14:00 – 18:00 Uhr
    • Partnerstädte von Ahrensburg sind Esplugues (Spanien), Feldkirchen (Österreich), Ludwigslust (Deutschland) und Viljandi (Estland).

      Die Versendung von E-Mails an die Stadtverwaltung erfolgt in der Regel unverschlüsselt. Hinweise zum Datenschutz und zur sicheren Kommunikation finden Sie auf der Webseite der Stadt.

      Eigene Anzeige

      Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

      Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

      Jetzt anfragen

      Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: