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Ahrensburg startet Klimadialog mit Unternehmern

Gemeinsam soll bis 2040 Klimaneutralität durch nachhaltige Verwaltung, Mobilität und Stadtentwicklung erreicht werden

Ahrensburg startet Klimadialog mit Unternehmern
Bild zum Beitrag© Redaktion Ahrensburg

Die Stadt Ahrensburg setzt ein kraftvolles Zeichen in Richtung Klimaneutralität: Am 16. Juli 2025 kamen zahlreiche lokale Unternehmerinnen und Unternehmer zum Klimadialog im Peter-Rantzau-Haus zusammen. Unter der Moderation von Lena Knoop (OCF Consulting) diskutierten sie gemeinsam mit Klimaschutzmanagerin Stefanie Kubitza zentrale Maßnahmen und Kooperationen, um Ahrensburgs Vorreiterrolle beim Klimaschutz zu stärken.

Gemeinsam Richtung Klimaziel: Das Integrierte Vorreiterkonzept

Im Fokus des Klimadialogs stand das „Integrierte Vorreiterkonzept“, mit dessen Hilfe die kommunale Verwaltung bis 2035 sowie die gesamte Stadt Ahrensburg bis 2040 klimaneutral werden soll. Bürgermeister Eckart Boege betonte die Bedeutung der konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Stadt und Bürgern für eine lebenswerte und wettbewerbsfähige Zukunft.

Fünf zentrale Handlungsfelder im Mittelpunkt

  • Verwaltung als Vorbild: Energetische Sanierung und nachhaltige Beschaffung in städtischen Gebäuden
  • Stadtentwicklung: Nachhaltige Planung von Bau- und Gewerbeflächen sowie Begrenzung des Flächenverbrauchs
  • Erneuerbare Energien und Energieeffizienz: Förderung und Ausbau innovativer Technologien
  • Nachhaltige Mobilität: Verbesserung von ÖPNV, Rad- und Fußwegen sowie Sharing-Angeboten
  • Bildung und Bewusstseinsbildung: Sensibilisierung und Motivation der Bevölkerung sowie der Mitarbeitenden in Unternehmen
  • Vernetztes Engagement: Der Nachhaltigkeitskreis als Innovationsmotor

    Besonders hervorzuheben ist der von der Kroschke-Gruppe initiierte Nachhaltigkeitskreis, ein Netzwerk von derzeit zwanzig lokalen Akteuren, das den Austausch über Best-Practice-Beispiele und die Entwicklung gemeinsamer Projekte ermöglicht. Die Dynamik dieses Netzwerks verschafft dem Klimaprozess zusätzlichen Schub, wie Rolf Weinkauff (ÜHlicht Beratungs GmbH) betont: „Der Arbeitskreis bringt Menschen ins Gespräch, macht Ideen beweglich und verleiht ihnen Reichweite.“

    Das nächste Treffen des Nachhaltigkeitskreises ist für den 10. September 2025 geplant und befasst sich mit Energieversorgung in Industriegebieten. Bereits jetzt konnten weitere Unternehmen als Netzwerkpartner gewonnen werden.

    Praktische Impulse aus der Unternehmerschaft

    • Vereinfachte Genehmigungsverfahren für klimafreundliche Bauvorhaben
    • Verstärkte ÖPNV- und Radwegeanbindung an Gewerbegebiete
    • Ausbau der E-Ladeinfrastruktur für Fahrzeuge aller Klassen
    • Förderung der Nutzung erneuerbarer Wärmeversorgung in Unternehmen
    • Intensivierung von Informations- und Dialogangeboten zur Effizienzsteigerung
    • Ausblick: Vom Dialog zur Umsetzung

      Der Klimadialog 2025 ist Teil eines langfristigen Prozesses. Bis Mitte 2026 sollen ein umfassender Maßnahmenkatalog, eine Kommunikationsstrategie und Umsetzungspläne für das Integrierte Vorreiterkonzept entwickelt werden. Die Stadt und ihre Unternehmen setzen dabei auf eine enge Verzahnung von Wissen, Erfahrung und Innovationsbereitschaft – ganz nach dem Leitgedanken, dass Klimaschutz vor der eigenen Firmentür beginnt und durch regionale Partnerschaften gestärkt wird.

      Transparenz und Mitgestaltung

      Interessierte finden weiterführende Informationen zum Integrierten Vorreiterkonzept unter

      Integriertes Vorreiterkonzept der Stadt Ahrensburghttps://www.holstein.de

      Kontakt und Service

      International vernetzt

      Ahrensburg pflegt Städtepartnerschaften mit:

      • Esplugues (Spanien)
      • Feldkirchen (Österreich)
      • Ludwigslust (Deutschland)
      • Viljandi (Estland)
      • Eigene Anzeige

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