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Bargteheide informiert über Katastrophenschutz

Großes Interesse am ersten gemeinsamen Abend von Stadt und Feuerwehr – im Fokus: Notfall-Infos, Schadenslagen und Eigenvorsorge

Bargteheide informiert über Katastrophenschutz
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Die Stadt Bargteheide und die Freiwillige Feuerwehr haben erstmals gemeinsam zu einem Informationsabend über Katastrophenschutz eingeladen. Die Veranstaltung im Ganztagszentrum stieß auf große Resonanz. Der Andrang der Bürgerinnen und Bürger zeigte nach Angaben der Mitteilung deutlich, dass das Thema Sicherheit und Eigenvorsorge in der Bevölkerung auf viel Interesse trifft.

Zusammenarbeit im Katastrophenschutz

Im Mittelpunkt des Abends stand das Katastrophenschutz-Konzept für großflächige Schadenslagen. Dieses regelt die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren, Ammersbek und dem Amt Bargteheide-Land. Bei besonderen Schadensereignissen arbeiten die drei Akteure als gemeinsame Führungsstelle zusammen, um Einsätze zu koordinieren und die Kommunikation sicherzustellen.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Gabriele Hettwer stellte Fachdienstleiter Gefahrenabwehr des Kreises Stormarn, Lars Frank, dar, wie der Kreis mit außergewöhnlichen Einsatzlagen oder Katastrophen umgeht. Er betonte dabei, dass alle Katastrophenschutzeinheiten Spezialisten auf ihrem Gebiet und ehrenamtlich tätig sind.

Eigenvorsorge als zentrales Thema

Den Hauptvortrag des Abends hielt Sven-Arne Werner, Zugführer der Freiwilligen Feuerwehr Bargteheide. Sein Schwerpunkt lag auf dem Thema Eigenvorsorge. Er machte deutlich, wie wichtig private Vorsorge ist, damit Einsatzkräfte im Ernstfall entlastet werden.

Werner empfahl den Haushalten, Vorräte an Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten für mindestens drei, besser jedoch zehn Tage anzulegen. Dabei verwies er auf die Empfehlung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenschutz.

Notfall-Informations-Punkte im Stadtgebiet

Auch die Notfall-Informations-Punkte, kurz NIP, wurden vorgestellt. Die fünf Anlaufstellen im Stadtgebiet dienen insbesondere bei Stromausfall als Knotenpunkte für Erste Hilfe, Notrufe sowie behördliche Informationen. Sie werden vom DLRG Bargteheide e.V. besetzt und koordiniert.

Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern

Die Veranstaltung bot den Besucherinnen und Besuchern außerdem die Gelegenheit, Fragen zu stellen und direkt mit Einsatzkräften sowie den beteiligten Organisationen ins Gespräch zu kommen. Viele Gäste nutzten die Möglichkeit zum Austausch und informierten sich ausführlich über persönliche Vorsorgemaßnahmen. Unter anderem geschah dies beim Infostand des Vereins Haus & Grund und der Freiwilligen Feuerwehr Bargteheide.

Dank an die Ehrenamtlichen

Bürgermeisterin Gabriele Hettwer hob in ihrer Ansprache die Bedeutung des Netzwerks hervor und dankte allen Beteiligten. Sie verwies auf die hohe Besucherzahl als Zeichen dafür, dass Katastrophenschutz und Eigenvorsorge für viele Menschen zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Besonders würdigte Hettwer das ehrenamtliche Engagement der Helferinnen und Helfer, die diese Struktur der Hilfe tragen. Zugleich rief sie die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich weiterhin aktiv mit der eigenen Notfallvorsorge zu befassen. Nach ihrer Darstellung ist das Zusammenspiel von Verwaltung, Einsatzkräften und Bevölkerung entscheidend, damit die Stadt für Krisen gewappnet ist.

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