Sprache wählen

Abbrucharbeiten am Schiffswrack „Simone“ im Wikinghafen Schleswig

Schwimmkran im Einsatz: Innenbereich wird geleert, Ölsperre ausgelegt und das Wrack im Hafen schrittweise zurückgebaut

Im Wikinghafen in Schleswig haben die Abbrucharbeiten am Schiffswrack „Simone“ begonnen. Das teilte die Stadt Schleswig in einer Pressemitteilung vom 29. Juli 2026 mit. Gemeinsam mit beteiligten Fachfirmen und Behörden seien die nächsten Schritte zur Beseitigung des Wracks vorbereitet worden.

Nach Angaben der Stadt waren in den vergangenen Wochen zahlreiche Maßnahmen ergriffen worden, um das Schiff zu sichern und einen Abtransport auf dem Wasser zu ermöglichen. Dazu zählten mehrere Einsätze von Feuerwehr, Stadtwerke SH und Technischem Hilfswerk, das Abpumpen von eingedrungenem Wasser, die Abdichtung von Leckagen sowie weitere Sicherungsmaßnahmen am Wrack, darunter der Abbau des Mastes.

Transport auf dem Wasser verworfen

Trotz dieser Arbeiten habe sich der Zustand des Schiffes weiter verschlechtert. Nach fachlicher Bewertung sei ein Transport der „Simone“ auf dem Wasser nicht mehr ohne erhebliche Risiken möglich. Deshalb sei entschieden worden, das Wrack direkt im Wikinghafen fachgerecht zurückzubauen.

Rückbau mit Schwimmkran

Mit den Arbeiten wurde nach Angaben der Stadt eine auf Wasserbau spezialisierte Fachfirma beauftragt. Diese ist seit dem 29. Juli mit einem Schwimmkran im Wikinghafen im Einsatz. Das Schiff soll vor Ort schrittweise zerlegt werden.

Zunächst werde der Innenbereich des Wracks geleert und vorbereitet. Anschließend werde zum Schutz der Umwelt eine großflächige Ölsperre rund um das Schiffswrack ausgelegt. Danach solle der schrittweise Rückbau von außen erfolgen. Das anfallende Material werde anschließend ordnungsgemäß abtransportiert und fachgerecht verwertet.

Arbeiten sollen rund eine Woche dauern

Die Arbeiten erfolgen laut Stadt in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und werden nach derzeitiger Planung rund eine Woche dauern.

Stadt bittet um Abstand

Die Stadt Schleswig bittet Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher, den Arbeitsbereich während der Abbrucharbeiten weiträumig zu meiden und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten. Aus Sicherheitsgründen sei es wichtig, ausreichend Abstand zu den Arbeitsbereichen und den eingesetzten Maschinen zu halten. So solle ein sicherer und zügiger Ablauf gewährleistet werden.

Bürgermeister Jonas Kähler dankte nach Angaben der Stadt allen Beteiligten für ihren Einsatz und die Zusammenarbeit. Sein Dank gelte insbesondere den Mitarbeitenden des Fachdienstes Ordnung, der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks, der Stadtwerke Schleswig sowie weiteren beteiligten Einsatzkräften und Partnerinnen und Partnern.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: